
Olivenöl & Co.: Welches Öl eignet sich für welches Gericht?
Ob zur Zubereitung von Salatdressings, zum Backen oder zum Anbraten von Gemüse: Öle kommen bei den verschiedensten Rezepten zum Einsatz. Doch welches Öl passt eigentlich zu welchem Gericht?
Von mild und neutral bis intensiv und nussig; Öle unterscheiden sich in Geschmack, Aroma und ihren Verwendungsmöglichkeiten. Hier erfahrt ihr, welches Öl sich für welches Gericht eignet.
Olivenöl
Olivenöl ist ein Klassiker der mediterranen Küche, mit einem Aroma das von mild und fruchtig bis kräftig und würzig reicht. Es eignet sich für kalte Speisen, kann je nach Sorte aber auch zum Kochen und Erhitzen verwendet werden.
Passt gut zu:
- Salatdressings, Marinaden und Dips
- Gemüse
- Antipasti
- Pasta
Raps- und Sonnenblumenöl
Raps- und Sonnenblumenöl gehören zu den Ölen, die in der Küche vielseitig einsetzbar sind. In raffinierter Form haben beide einen milden bis neutralen Geschmack und eignen sich daher für viele unterschiedliche Gerichte, insbesondere, wenn die Aromen der übrigen Zutaten im Vordergrund stehen sollen. Kaltgepresste Varianten besitzen dagegen ein stärker ausgeprägtes Aroma. Sie kommen meist in der kalten Küche zum Einsatz.
Passen gut zu:
- Salatdressings, Marinaden und Dips
- Gemüsegerichten
- Backrezepten
- Kalten Speisen
- je nach Sorte zum Braten und Dünsten
Wer Raps- oder Sonnenblumenöl stärker erhitzen möchte, sollte auf die Angaben auf der Verpackung achten. Raffinierte Varianten sind in der Regel hitzebeständiger als kaltgepresste Öle.
Walnussöl
Du möchtest deinem Salat eine besondere Geschmacksnote geben? Wie der Name es schon erahnen lässt, bringt Walnussöl ein angenehm nussiges Aroma mit sich und passt hervorragend zu kräftigen Blattsalaten.
Passt gut zu:
- Feldsalat und Blattsalaten
- fruchtigen Salaten mit Apfel oder Birne
- Gemüse-Carpaccio
- kalten Vorspeisen
- Dressings
Leinöl
Leinöl besitzt einen unverwechselbaren Geschmack und wird vor allem für kalte Speisen verwendet.
Passt gut zu:
- Salatdressings
- Quark und Dips
- Kartoffelgerichten
- kalten Gemüsegerichten
Da Leinöl empfindlich gegenüber Licht und Wärme ist, sollte es entsprechend der Angaben auf der Verpackung gelagert werden.
Kokosöl
Mit seinem charakteristischen Aroma passt Kokosöl besonders gut zu Gerichten, bei denen eine exotische Geschmacksrichtung gefragt ist.
Passt gut zu:
- Currys
- asiatischen Gemüsegerichten
- Wok-Gerichten
- ausgewählten Backrezepten
Schon eine kleine Menge kann ausreichen, um einem Gericht eine deutlich wahrnehmbare Kokosnote zu verleihen.
Welches Öl eignet sich zum Anbraten?
Beim Braten kommt es unter anderem darauf an, welche Temperatur verwendet wird. Orientiere dich dabei am besten immer an den Angaben auf der Verpackung.
Raffinierte Öle wie Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Erdnussöl sind in der Regel gut für höhere Temperaturen geeignet, native kaltgepresste Öle eher für kalte Gerichte.
Wichtig: Öl sollte beim Erhitzen nicht anfangen zu rauchen und möglichst nicht auf über 200 Grad erhitzt werden. Beginnt es zu rauchen, ist die Temperatur zu hoch und sollte reduziert werden.
Welches Öl sich am besten eignet, hängt also vom Gericht, der Zubereitungsart und dem persönlichen Geschmack ab. Ein kleiner Vorrat verschiedener Öle kann sinnvoll sein, um beim Kochen flexibel zu bleiben. Gelagert werden sollten sie am besten kühl und dunkel.
Und bei der Menge gilt: Öl bewusst einsetzen und passend zum jeweiligen Rezept dosieren.
Viel Spaß beim Zubereiten & guten Appetit!
Euer Dole Team